Möglichkeiten und Grenzen der Wohnberatung

Mittwoch, den 11. November 2026
10.00 – 17.00 Uhr
Susanne Tyll

„Das steht schon immer hier“, „Das geht schon noch“, Das lohnt sich nicht mehr“, solche und ähnliche Sätze kennzeichnen die Schwierigkeiten des Beratungsprozesses in der Wohnberatung. Auf die Vorschläge der Wohnberater*innen können das Festhalten am Gewohnten, die Scheu vor Dreck oder die Sorge vor zu großen Ausgaben oder Kosten für bzw. Überforderung bei Ratsuchenden und dazu manchmal abweichende Interessen der Angehörigen treffen – Chance, aber auch Herausforderung!

Es gilt mit den Ratsuchenden mögliche Änderungen zu diskutieren, auch Angehörige und Pflegedienste zu beteiligen und bei der Umsetzung der Maßnahmen so viel wie nötig zu unter-stützen.
Gearbeitet wird an diesem Tag anhand konkreter Beratungsbeispiele, auch bezogen auf die Unabhängigkeit der Beratung – keine Empfehlung von Handwerksbetrieben.
Bitte Beratungsbeispiele mitbringen!

Ziel der Qualifizierung
Austausch anhand konkreter Beratungsfälle über unterschiedliche Herangehensweisen an Bera-tungssituationen, Möglichkeiten und Grenzen der Wohnberatung und persönliche Strategien zum Umgang damit

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„Nicht mehr wegzudenken“ – Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung in der Wohnberatung

Mittwoch, 14. Oktober 2026
10.00 – 17.00 Uhr

Inhalt

Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung sind wesentliche Bausteine zur Verankerung und Finanzierung der Wohnberatung in der Gemeinde, der Stadt bzw. dem Kreis: Sie dienen nicht nur dazu, das Angebot bekannt(er) zu machen, sondern auch, um bei allen anderen Fachleuten und Institutionen als die Beratungsstelle für alle Fragen des Wohnens präventiv, im Alter, bei Mobilitätseinschränkungen, Pflegebedarf und / oder Demenz bekannt zu sein.

Anhand vorhandener Materialien werden die Überarbeitung von Materialien und deren Einsatz bei der Öffentlichkeitsarbeit thematisiert.

Bitte die Öffentlichkeitsmaterialien Ihrer Beratungsstelle mitbringen (Flyer, Broschüren etc.).

Vernetzung spielt eine zentrale Rolle in der Arbeit aller Wohnberatungsstellen. Nachzulesen ist die Bedeutung auch in den Rahmenstandards der Wohnberatungsstellen in Nordrhein-Westfalen. Vernetzung ist wichtig für die Unterstützung der täglichen Arbeit, die Weiterfinanzierung, aber auch, wenn trotz intensiver Öffentlichkeitsarbeit die Ratsuchenden ausbleiben sollten.

Referentin
Susanne Tyll

Ziele der Qualifizierung
Vorstellung der vorhandenen überwiegend kostenfreien Materialien zu Wohnberatung; Tipps für das Erstellen eigenen Materials, Erarbeiten von Vernetzungsmöglichkeiten, Verankerung der Wohnberatungsstelle im Stadtteil, der Gemeinde oder in den Quartieren

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Wohnzimmer und Schlafzimmer – Technische Möglichkeiten der Wohnungsanpassung

Mittwoch, 10. Juni 2026
10.00 – 17.00 Uhr
Referentin: Susanne Tyll

Besonders das Wohnzimmer kann viele unterschiedlichen Funktionen erfüllen: sich wohl fühlen, im Lieblingssessel sitzen, sich ausruhen und Mittagsschläfchen halten, unterhalten, Fernsehen, Radio hören, lesen, Besuch empfangen und sich treffen, aber auch Raum zum Aufenthalt bei Krankheit und/oder Unwohlsein.
Das Schlafzimmer erfüllt neben der Funktion des Schlafens auch die Funktion des Krankenzimmers.
An diesem Tag werden neben grundsätzlichen Betrachtungen u. a. folgende Aspekte thematisiert:

  • Bedeutung unterschiedlicher Raumfunktionen bei der Wohnungsanpassung
  • Merkmale eines barrierearmen Wohnzimmers
  • Merkmale eines barrierearmen Schlafzimmers
  • Anpassungsbeispiele aus der Praxis

Ziel der Qualifizierung
Konkrete Hilfen für die praktische Arbeit bei der Wohnungsanpassung in Wohn- und Schlafzimmer, Austausch mit den Anwesenden über Erfahrungen bei der Umsetzung

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