Badezimmer – Technische Maßnahmen der Wohnungsanpassung

Mittwoch, 24. Februar 2021
10.00 – 17.00 Uhr
Referentinnen: Ulla Trumann, Dipl. Ing. Innenarchitektin, und Susanne Tyll

Ort: Katholisches Zentrum, Propsteihof 10, Dortmund

An diesem Tag wird eines der am häufigsten betroffenen Arbeitsgebiete der Wohnungsanpassung, der Sanitärbereich, anhand praktischer Fallbeispiele genau unter die Lupe genommen.

Dabei werden folgende Fragen bearbeitet:

  • Merkmale altengerechter Badezimmers
  • Merkmale behinderungsgerechter Badezimmers
  • Umbaubeispiele aus der Praxis
  • Einbau bodengleicher Duschen
  • Lösungsmöglichkeiten bei Minibädern
  • Erstellen eines Aufmasses als praktische Übung

Ziel der Qualifizierung
Konkrete Hilfen für die praktische Arbeit bei der Wohnungsanpassung im Sanitärbereich, Grundlagen für die Zusammenarbeit mit dem Handwerk und technischen Berufen

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Einführungsveranstaltung für neue Wohnberater*innen

Mittwoch, 20. Januar 2021
10.00 – 17.00 Uhr
Referentin: Susanne Tyll

Wohnberatung ist ein wesentlicher Baustein, um dem Wunsch der meisten älteren Menschen nach möglichst langem Verbleib in der eigenen Häuslichkeit gerecht zu werden. Bei dieser Einführungsveranstaltung werden folgende Themen angesprochen:

  • Was ist Wohnungsanpassung?
  • Die Ratsuchenden
  • Der Beratungsprozess
  • aukonstruktive Grundlagen
  • Konkrete technische Hilfen und deren Finanzierung
  • Praxisbeispiele, Tipps und Tricks

Grundlage sind Fragen und Fälle aus der Praxis.
Außerdem werden Materialien, Broschüren und Arbeitshilfen vorgestellt und deren Einsatz in der Wohnberatung diskutiert.

Ziel der Qualifizierung
Grundkenntnisse in den Bereichen: Wohnungsanpassung und Ratsuchende, Finanzierung und Ratsuchende.

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Sehbehinderte und blinde Menschen in der Beratung

2. Dezember 2020
10.00 – 17.00 Uhr
Referent*in: Richard Schmidt, Sozialarbeiter/Dipl. Päd., (ehemals Wohnberatung Stadt Hagen) und Susanne Tyll

Die meisten Menschen brauchen irgendwann in ihrem Leben aufgrund von Fehlsichtigkeit eine Brille. Derzeit leben in Deutschland nach WHO-Angaben über eine Million sehbehinderte und blinde Menschen. Weniger bekannt sind die unterschiedlichen Augenerkrankungen, von denen viele erst im Alter auftreten: zwei Millionen Menschen  sind von der altersabhängigen Makuladegeneration betroffen, 800.000 sind am Grünen Star erkrankt und 600.000 werden jährlich am Grauen Star operiert. An diesem Tag werden folgende Aspekte erläutert:

  • Auseinandersetzung mit Sehbehinderung und Blindheit, Selbsterfahrung durch Simulation
  • unterschiedliche Auswirkungen der Sehschädigung
  • Kommunikation in sozialen Prozessen
  • Sicherheit, Organisation, Kontraste, Licht und Alltagshilfen in den eigenen vier Wänden

Ziel der Qualifizierung

Kenntnisse über Sehbehinderung und Erblindung und deren Folgen für die Betroffenen, praktische Grundlagen für eine gelingende Beratung von sehbehinderten und blinden Menschen, Einsatz von Hilfsmitteln und deren Finanzierung, Sicherheit  in den eigenen vier Wänden

 

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