Von der Barrierefreiheit zum Inklusiven Design – verschoben

verschoben, neuer Termin wird kurzfristig bekannt gegeben

10.00 – 17.00 Uhr
Susanne Tyll

Nach Erläuterung der 10 Gebote der Barrierefreiheit, der Erklärung von Barcelona zum Thema „Die Stadt und die Behinderten“ werden der gesetzliche Rahmen in Deutschland zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen dargestellt, insbesondere die aktuellen Entwicklungen durch die Umsetzung der UN-Behindertenkonvention.

Mögliche Mobilitätshemmnisse von Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen und unterstützende Maßnahmen für die verschiedenen Personengruppen und die Prinzipien für Inklusives Design und barrierefreie Produkte werden diskutiert:

  • breite Nutzbarkeit
  • Flexibilität der Nutzung
  • einfache und intuitive Bedienung
  • sensorisch wahrnehmbare Informationen
  • niedriger körperlicher Aufwand
  • Größe und Platz für Benutzer*innen

Ziel der Qualifizierung
Kennenlernen Inklusiven Designs, verschiedener Behinderungsformen, Barrierearten, möglicher Mobilitätseinschränkungen und unterstützender Maßnahmen, gesetzlicher Rahmenbedingungen, sowie Kooperationsmöglichkeiten vor Ort

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Wohnungsanpassung und andere Hilfen für Menschen mit Demenz

Mittwoch, den 8. Dezember 2021
10.00 – 17.00 Uhr
Referentin: Susanne Tyll

Die zunehmende Zahl von Menschen mit dementiellen Erkrankungen und die häufige Unsicherheit im Umgang mit ihnen machen den Ausbau von Hilfen für diesen Personenkreis notwendig. Auch für die Wohnungsanpassung bei dementiell veränderten älteren Menschen sind einige Besonderheiten zu beachten, auf die im Rahmen dieser Veranstaltung u.a. durch den Einsatz der Diaserie “Wohnberatung bei Menschen mit Demenz” besonders eingegangen werden soll. Dazu werden folgende Aspekte beleuchtet:

  • Was ist Demenz?
  • Umgang mit Demenz
  • Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es?
  • Rolle und Situation der Angehörigen
  • Spezielle Maßnahmen in der Wohnung
    (Sicherheit, Orientierung etc.)

Ziel der Qualifizierung
Kenntnisse zu Fragen der Demenz, des Umganges, der Unterstützungsmöglichkeiten, spezieller Anpassungsmaßnahmen und Austausch der Teilnehmenden über Erfahrungen mit dementiell Erkrankten

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Sicheres Alter – Unfallgefahren und Unfallvermeidung

Mittwoch, 24. November 2021
10.00 – 17.00 Uhr
Referentin: Susanne Tyll

Ort: Katholisches Zentrum, Propsteihof 10, Dortmund

Immer noch passieren die meisten tödlichen Unfälle älterer Menschen im Haushalt. Auch liegen stationäre Behandlungsdauer und -kosten nach Haushaltsunfällen über dem Durchschnitt: bei älteren Männern bei € 7.055,- und bei älteren Frauen bei € 4.600,-.

Anhand von Bildern aus der Beratung werden Fragen der Sicherheit in Heim und Freizeit älterer Menschen vorgestellt und diskutiert:

  • Unfallhäufigkeit
  • Unfallfolgen
  • Kosten
  • Möglichkeiten der Unfallvermeidung durch Wohnungsanpassung

Auf Basis der vorgestellten Zahlen und Fakten werden Maßnahmen zur Unfallvermeidung durch Wohnberatung aufgezeigt und in Einzel- und Kleingruppenarbeit und im Plenum diskutiert.

Ziel der Qualifizierung

Sicherheitsprobleme im Haushalt älterer Menschen kennenlernen und Umgangsmöglichkeiten mit dem Thema Sicherheit beim Hausbesuch und in der Öffentlichkeitsarbeit diskutieren

Achtung: Dieses Seminar ist von der Architektenkammer NRW nicht als Fortbildung für (Innen-)Architekten/Architektinnen anerkannt.

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