Sehbehinderte und blinde Menschen in der Beratung

2. Dezember 2020
10.00 – 17.00 Uhr
Referent*in: Richard Schmidt, Sozialarbeiter/Dipl. Päd., (ehemals Wohnberatung Stadt Hagen) und Susanne Tyll

Die meisten Menschen brauchen irgendwann in ihrem Leben aufgrund von Fehlsichtigkeit eine Brille. Derzeit leben in Deutschland nach WHO-Angaben über eine Million sehbehinderte und blinde Menschen. Weniger bekannt sind die unterschiedlichen Augenerkrankungen, von denen viele erst im Alter auftreten: zwei Millionen Menschen  sind von der altersabhängigen Makuladegeneration betroffen, 800.000 sind am Grünen Star erkrankt und 600.000 werden jährlich am Grauen Star operiert. An diesem Tag werden folgende Aspekte erläutert:

  • Auseinandersetzung mit Sehbehinderung und Blindheit, Selbsterfahrung durch Simulation
  • unterschiedliche Auswirkungen der Sehschädigung
  • Kommunikation in sozialen Prozessen
  • Sicherheit, Organisation, Kontraste, Licht und Alltagshilfen in den eigenen vier Wänden

Ziel der Qualifizierung

Kenntnisse über Sehbehinderung und Erblindung und deren Folgen für die Betroffenen, praktische Grundlagen für eine gelingende Beratung von sehbehinderten und blinden Menschen, Einsatz von Hilfsmitteln und deren Finanzierung, Sicherheit  in den eigenen vier Wänden

 

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Wohnungsanpassung und andere Hilfen für Menschen mit Demenz

Mittwoch, 18. November 2020
10.00 – 17.00 Uhr
Referentin: Susanne Tyll

Die zunehmende Zahl von Menschen mit dementiellen Erkrankungen und die häufige Unsicherheit im Umgang mit ihnen machen den Ausbau von Hilfen für diesen Personenkreis notwendig. Auch für die Wohnungsanpassung bei dementiell veränderten älteren Menschen sind einige Besonderheiten zu beachten, auf die im Rahmen dieser Veranstaltung u.a. durch den Einsatz der Diaserie “Wohnberatung bei Menschen mit Demenz” besonders eingegangen werden soll. Dazu werden folgende Aspekte beleuchtet:

  • Was ist Demenz?
  • Umgang mit Demenz
  • Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es?
  • Rolle und Situation der Angehörigen
  • Spezielle Maßnahmen in der Wohnung
    (Sicherheit, Orientierung etc.)

Ziel der Qualifizierung
Kenntnisse zu Fragen der Demenz, des Umganges, der Unterstützungsmöglichkeiten, spezieller Anpassungsmaßnahmen und Austausch der Teilnehmenden über Erfahrungen mit dementiell Erkrankten

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Sicheres Alter – Unfallgefahren und Unfallvermeidung

Mittwoch, 4. November 2020
10.00 – 17.00 Uhr
Referentin: Susanne Tyll

Ort: Katholisches Zentrum, Propsteihof 10, Dortmund

 

Immer noch passieren die meisten tödlichen Unfälle älterer Menschen im Haushalt. Auch liegen stationäre Behandlungsdauer und -kosten nach Haushaltsunfällen über dem Durchschnitt: bei älteren Männern bei € 7.055,- und bei älteren Frauen bei € 4.600,-.

Anhand von Bildern aus der Beratung werden Fragen der Sicherheit in Heim und Freizeit älterer Menschen vorgestellt und diskutiert:

  • Unfallhäufigkeit
  • Unfallfolgen
  • Kosten
  • Möglichkeiten der Unfallvermeidung durch Wohnungsanpassung

Auf Basis der vorgestellten Zahlen und Fakten werden Maßnahmen zur Unfallvermeidung durch Wohnberatung aufgezeigt und in Einzel- und Kleingruppenarbeit und im Plenum diskutiert.

Ziel der Qualifizierung

Sicherheitsprobleme im Haushalt älterer Menschen kennenlernen und Umgangsmöglichkeiten mit dem Thema Sicherheit beim Hausbesuch und in der Öffentlichkeitsarbeit diskutieren

Achtung: Dieses Seminar ist von der Architektenkammer NRW nicht als Fortbildung für (Innen-)Architekten/Architektinnen anerkannt.

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