Wohnberatung bei Menschen mit Schlaganfall oder Parkinsonscher Krankheit

Mittwoch, 24. Juni 2026
10.00 – 17.00 Uhr
Referentin: Susanne Tyll

Inhalt

Erfolgreiche Wohnberatung setzt voraus, Kenntnisse über Verlauf und Therapie spezieller Erkrankungen zu haben: Schlaganfall und Parkinson-Krankheit sind Erkrankungen des Nervensystems. Während ein Schlaganfall meist plötzlich eintritt, ist Parkinson eine eher schleichende Erkrankung.

Auf einen Schlaganfall können diverse Symptome verschiedenen Schweregrades folgen: Neben Sprach- und Sprachverständnisstörungen, Sehstörungen, Lähmungen und Taubheitsgefühlen, die typischerweise nur eine Körperhälfte betreffen, können auch ein plötzlich einsetzender, starker Schwindel, Gangstörungen auftreten.

In den nächsten 20 Jahren ist mit einer Verdopplung der an Parkinson-Krankheit erkrankten 300.000 Menschen ist zu rechnen. Deutlich mehr (ältere) Menschen haben einzelne Symptome wie Bewegungsverlangsamung, Gleichgewichtsstörungen, Muskelsteifheit und Tremor.

Ziel der Qualifizierung

Kennenlernen der Ursachen und Therapien sowie Möglichkeiten von Maßnahmen der Wohnungsanpassung bei Menschen mit Schlaganfall und Morbus Parkinson

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Von der Barrierefreiheit zum Inklusiven Design

Mittwoch, 6. Mai 2026
10.00 – 17.00 Uhr
Susanne Tyll

Nach Erläuterung der „10 Gebote der Barrierefreiheit“, der Erklärung von Barcelona zum Thema „Die Stadt und die Behinderten“ werden der gesetzliche Rahmen in Deutschland zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen dargestellt, insbesondere die aktuellen Entwicklungen durch die Umsetzung der UN-Behindertenkonvention.

Mögliche Mobilitätshemmnisse von Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen und unterstützende Maßnahmen für die verschiedenen Personengruppen und die Prinzipien für Inklusives Design und barrierefreie Produkte werden diskutiert:

  • breite Nutzbarkeit
  • Flexibilität der Nutzung
  • einfache und intuitive Bedienung
  • sensorisch wahrnehmbare Informationen
  • niedriger körperlicher Aufwand
  • Größe und Platz für Benutzer*innen

Ziel der Qualifizierung
Kennenlernen Inklusiven Designs, verschiedener Behinderungsformen, Barrierearten, möglicher Mobilitätseinschränkungen und unterstützender Maßnahmen, gesetzlicher Rahmenbedingungen, sowie Kooperationsmöglichkeiten vor Ort

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Rahmenstandards der Wohnberatungsstellen in Nordrhein-Westfalen

Mittwoch, 22. April 2026
10.00 – 17.00 Uhr

Inhalt:
Wohnungen an die jeweiligen individuellen Bedarfe und Bedürfnisse anzupassen sowie entsprechende Rahmenbedingungen und Strukturen zu schaffen, sind zentrale Aspekte für erfolgreiche Wohnberatung. Um die Qualität der Wohnberatung auf hohem Niveau zu sichern, wurden Rahmenstandards der Wohnberatungsstellen in NRW in einem landesweiten, partizipativen Dialog- und Konsensverfahren erarbeitet – auch als mögliche Grundlage für die Arbeit in anderen Bundesländern. Aktuell arbeiten in NRW 130 professionelle Wohnberatungsstellen mit für die Ratsuchenden kostenlosem und unabhängigem Angebot. Jahr für Jahr zehntausendfach in Anspruch genommen, ist sie sowohl für Ratsuchende als auch ihre An- bzw. Zugehörigen, aber auch präventiv von großer Bedeutung. Wohnberatung erfolgt in der Wohnung der Ratsuchenden – damit in einem vom Grundgesetz besonders geschützten Raum.

Ziele der Qualifizierung
Vorstellung und Diskussion der 12 Rahmenstandards und zahlreicher Anhänge als wesentliche Orientierungs- und Reflexionshilfe für die Wohnberatung

Referentin
Susanne Tyll

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