Wohnungsanpassung und andere Hilfen für Menschen mit Demenz

Mittwoch, 18. November 2020
10.00 – 17.00 Uhr
Referentin: Susanne Tyll

Die zunehmende Zahl von Menschen mit dementiellen Erkrankungen und die häufige Unsicherheit im Umgang mit ihnen machen den Ausbau von Hilfen für diesen Personenkreis notwendig. Auch für die Wohnungsanpassung bei dementiell veränderten älteren Menschen sind einige Besonderheiten zu beachten, auf die im Rahmen dieser Veranstaltung u.a. durch den Einsatz der Diaserie “Wohnberatung bei Menschen mit Demenz” besonders eingegangen werden soll. Dazu werden folgende Aspekte beleuchtet:

  • Was ist Demenz?
  • Umgang mit Demenz
  • Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es?
  • Rolle und Situation der Angehörigen
  • Spezielle Maßnahmen in der Wohnung
    (Sicherheit, Orientierung etc.)

Ziel der Qualifizierung
Kenntnisse zu Fragen der Demenz, des Umganges, der Unterstützungsmöglichkeiten, spezieller Anpassungsmaßnahmen und Austausch der Teilnehmenden über Erfahrungen mit dementiell Erkrankten

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Zusatzveranstaltung: Finanzierung von Maßnahmen der Wohnungsanpassung

Mittwoch, 11. November 2020
10.00 – 17.00 Uhr
Susanne Tyll

Die Finanzierung von Maßnahmen der Wohnungsanpassung ist ein komplexes Thema. Gute Beratung setzt die Kenntnis der entsprechenden Grundlagen und Regelungen der folgenden Gesetze und deren Zusammenhänge voraus:

  • SGB V (Krankenversicherung)
  • SGB XI (Pflegeversicherung), PSG II
  • SGB XII mit Hilfe in besonderen Lebenslagen, Altenhilfe, Hilfen zur Gesundheit, Hilfe zur Pflege
  • Bundesversorgungsgesetz incl. Kriegsopferfürsorge
  • SGB VII (gesetzliche Unfallversicherung)
  • SGB VI (gesetzliche Rentenversicherung)
  • SGB III (Arbeitsförderung)
  • SGB IX (Gesellschaftliche Teilhabe) mit Eingliederungshilfe
  • KfW-Mittel “Altersgerecht Umbauen”
  • Landesregelungen, insbesondere Modernisierungsförderung NRW
  • steuerliche Vergünstigungen und Stiftungen

Ziel der Qualifizierung
Kennenlernen der verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten von Maßnahmen, Austausch mit den Anwesenden über Erfahrungen bei der Umsetzung

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Sicheres Alter – Unfallgefahren und Unfallvermeidung

Mittwoch, 4. November 2020
10.00 – 17.00 Uhr
Referentin: Susanne Tyll

Ort: Katholisches Zentrum, Propsteihof 10, Dortmund

 

Immer noch passieren die meisten tödlichen Unfälle älterer Menschen im Haushalt. Auch liegen stationäre Behandlungsdauer und -kosten nach Haushaltsunfällen über dem Durchschnitt: bei älteren Männern bei € 7.055,- und bei älteren Frauen bei € 4.600,-.

Anhand von Bildern aus der Beratung werden Fragen der Sicherheit in Heim und Freizeit älterer Menschen vorgestellt und diskutiert:

  • Unfallhäufigkeit
  • Unfallfolgen
  • Kosten
  • Möglichkeiten der Unfallvermeidung durch Wohnungsanpassung

Auf Basis der vorgestellten Zahlen und Fakten werden Maßnahmen zur Unfallvermeidung durch Wohnberatung aufgezeigt und in Einzel- und Kleingruppenarbeit und im Plenum diskutiert.

Ziel der Qualifizierung

Sicherheitsprobleme im Haushalt älterer Menschen kennenlernen und Umgangsmöglichkeiten mit dem Thema Sicherheit beim Hausbesuch und in der Öffentlichkeitsarbeit diskutieren

Achtung: Dieses Seminar ist von der Architektenkammer NRW nicht als Fortbildung für (Innen-)Architekten/Architektinnen anerkannt.

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