Wohnberatung bei Menschen mit Multiple Sklerose (MS) oder amyotrophe Lateralsklerose (ALS)

Die Veranstaltung ist ausgebucht!

26.06.2019
10.00 – 17.00 Uhr
Susanne Tyll

Erfolgreiche Wohnberatung setzt voraus, Kenntnisse über Verlauf und Therapie spezieller Erkrankungen zu haben:
Krankheitsbeginn und Verlauf von amyotrophe Lateralsklerose (ALS) können sehr unterschiedlich sein. Häufig zeigen sich anfangs „Ungeschicklichkeiten“, wie Stolpern/Hinfallen, Probleme beim Halten von Schreibegräten etc., also schmerzlose Lähmungen von Armen und / oder Beinen. Die ALS kann auch mit Sprach- und / oder Schluckstörungen beginnen, je nach betroffener Nervenzelle.

Multiple Sklerose (MS) ist eine entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems, die das Gehirn und das Rückenmark umfasst und meist im frühen Erwachsenenalter beginnt. Auch bei MS sind Verlauf, Beschwerdebild und Therapieerfolg sehr unterschiedlich, so dass sich allgemeingültige Aussagen nur bedingt machen lassen.

Ziel der Qualifizierung
Kennenlernen der Ursachen und Therapien sowie Möglichkeiten von Anpassungsmaßnahmen bei Menschen mit Multipler Sklerose oder amyotropher Lateralsklerose

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Sucht im Alter

Mittwoch, 22. Mai 2019
10.00 – 17.00 Uhr
Refernt*in: Norbert Sinofzik, Potenziale gGmbH, und Susanne Tyll
Sucht spielt im Alltag, auch in der Wohnberatungs- und Altenarbeit, eine große Rolle. Oft wird Sucht im Alter bei typischen Erscheinungsbildern als Problemursache nicht in Betracht gezogen, da viele andere Erkrankungen zu ähnlichen Symptomen führen. Definition und Erscheinungsformen von Sucht im Allgemeinen und unter besonderer Berücksichtigung von Sucht im Alter und Medikamentenabhängigkeit bei Frauen werden vorgestellt. Co-Verhalten – auch im Zusammenhang mit der Beratungssituation – und die Therapie von Suchtkranken werden dargestellt. Mögliche Ko-operationsfelder in der Arbeit und Perspektiven im Umgang mit Suchtkranken werden entwickelt.

Ziel der Qualifizierung
Informationen über Sucht im Alter, Entwicklung von Handlungsstrategien und Kooperationsmög-lichkeiten. Diese Veranstaltung wird im nächsten Halbjahr mit der beispielhaften Entwicklung von Kooperationsmöglichkeiten fortgesetzt

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Wohnzimmer und Schlafzimmer – Technische Möglichkeiten der Wohnungsanpassung

Mittwoch, 8. Mai 2019
10.00 – 17.00 Uhr
Referentin: Susanne Tyll

Besonders das Wohnzimmer kann viele unterschiedlichen Funktionen erfüllen: sich wohl fühlen, im Lieblingssessel sitzen, sich ausruhen und Mittagsschläfchen halten, unterhalten, Fernsehen, Radio hören, lesen, Besuch empfangen und sich treffen, aber auch Raum zum Aufenthalt bei Krankheit und/oder Unwohlsein.
Das Schlafzimmer erfüllt neben der Funktion des Schlafens auch die Funktion des Krankenzimmers.
An diesem Tag werden neben grundsätzlichen Betrachtungen u. a. folgende Aspekte thematisiert:

  • Bedeutung unterschiedlicher Raumfunktionen bei der Wohnungsanpassung
  • Merkmale eines barrierearmen Wohnzimmers
  • Merkmale eines barrierearmen Schlafzimmers
  • Anpassungsbeispiele aus der Praxis

Ziel der Qualifizierung
Konkrete Hilfen für die praktische Arbeit bei der Wohnungsanpassung in Wohn- und Schlafzimmer, Austausch mit den Anwesenden über Erfahrungen bei der Umsetzung

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