Sehbehinderte und blinde Menschen in der Beratung

5. Dezember 2018
10.00 – 17.00 Uhr
Referent*in: Richard Schmidt, Sozialarbeiter/Dipl. Päd., (ehemals Wohnberatung Stadt Hagen) und Susanne Tyll

Die meisten Menschen brauchen irgendwann in ihrem Leben aufgrund von Fehlsichtigkeit eine Brille. Derzeit leben in Deutschland nach WHO-Angaben über eine Million sehbehinderte und blinde Menschen. Weniger bekannt sind die unterschiedlichen Augenerkrankungen, von denen viele erst im Alter auftreten: zwei Millionen Menschen  sind von der altersabhängigen Makuladegeneration betroffen, 800.000 sind am Grünen Star erkrankt und 600.000 werden jährlich am Grauen Star operiert. An diesem Tag werden folgende Aspekte erläutert:

  • Auseinandersetzung mit Sehbehinderung und Blindheit, Selbsterfahrung durch Simulation
  • unterschiedliche Auswirkungen der Sehschädigung
  • Kommunikation in sozialen Prozessen
  • Sicherheit, Organisation, Kontraste, Licht und Alltagshilfen in den eigenen vier Wänden

Ziel der Qualifizierung

Kenntnisse über Sehbehinderung und Erblindung und deren Folgen für die Betroffenen, praktische Grundlagen für eine gelingende Beratung von sehbehinderten und blinden Menschen, Einsatz von Hilfsmitteln und deren Finanzierung, Sicherheit  in den eigenen vier Wänden

 

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Wohnungsanpassung und andere Hilfen für Menschen mit Demenz

Mittwoch, 21. November 2018
10.00 – 17.00 Uhr
Referentin: Susanne Tyll

Die zunehmende Zahl von Menschen mit dementiellen Erkrankungen und die häufige Unsicherheit im Umgang mit ihnen machen den Ausbau von Hilfen für diesen Personenkreis notwendig. Auch für die Wohnungsanpassung bei dementiell veränderten älteren Menschen sind einige Besonderheiten zu beachten, auf die im Rahmen dieser Veranstaltung u.a. durch den Einsatz der Diaserie “Wohnberatung bei Menschen mit Demenz” besonders eingegangen werden soll. Dazu werden folgende Aspekte beleuchtet:

  • Was ist Demenz?
  • Umgang mit Demenz
  • Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es?
  • Rolle und Situation der Angehörigen
  • Spezielle Maßnahmen in der Wohnung
    (Sicherheit, Orientierung etc.)

Ziel der Qualifizierung
Kenntnisse zu Fragen der Demenz, des Umganges, der Unterstützungsmöglichkeiten, spezieller Anpassungsmaßnahmen und Austausch der Teilnehmenden über Erfahrungen mit dementiell Erkrankten

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Umzugsmanagement und Wohnungswechsel

7. November 2018
10.00 – 17.00 Uhr
Susanne Tyll

In dieser Fortbildung geht es um die Erfahrungen mit Wohnungswechsel in der Wohnberatung. Dargestellt und erläutert werden die Erkenntnisse in einer Wohnungsgenossenschaft und verschiedenen Wohnberatungsstellen. Ziel des Wohnungswechsels ist, den Umzug in eine angemessene Wohnung oder ein entsprechendes Wohnumfeld bzw. Quartier zu realisieren, was nicht zwingend den Umzug von einer großen in eine kleinere Wohnung bedeuten darf. Wohnungswechsel bedeutet also nicht zwangsläufig Quadratmetergewinn, sondern individuell angepasste Wohnmöglichkeiten in einem entsprechenden Umfeld. Welche Barrie-ren können bei Ratsuchenden und in der Gesellschaft abgebaut werden? Welche zu-sätzlichen Dienstleistungen sind sinnvoll? Gibt es Erfahrungen in der Kooperation mit Wohnungsgesellschaften? Wo liegen die Schwierigkeiten und Chancen des Angebotes?

Ziel der Qualifizierung
Gründe für Bleibewunsch und Wohnungswechsel kennenlernen, Informationen zum Wohnungswechsel, Austausch mit anderen in der Wohnberatung Tätigen

Achtung: Dieses Seminar ist von der Architektenkammer NRW nicht als Fortbildung für (Innen-)Architekten/Architektinnen anerkannt.

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